Zitat again…

„Remember, there’s a big difference between kneeling down and bending over“
Frank Zappa (1940-1993)

„Remember, there’s a big difference between kneeling down and bending over“
Frank Zappa (1940-1993)
chris hat in seinem blog meine lieblingsfrage aufgegriffen. meine antwort ist etwas ausführlicher, weshalb ich einen eigenen beitrag verfasst habe.
(ich möchte hier auch klar stellen, dass ich hier nur meine eigene meinung vertrete und keine alternativen meinungen in frage stelle. kein grund also beleidigend zu werden oder sich angegriffen zu fühlen… kommentare dieser “gattung” werde ich gar nicht erst fertig lesen oder online stellen).
meine bescheidene meinung zu christians frage:
der sinn von leben an für sich ist eben zu leben.. dh. es muss so gut wie es geht überleben. egal ob mikroben, pflanzen, insekten, tiere (auch menschen). dazu hat sich die natur einiges einfallen lassen in den jahrmillionen und milliarden. bzw… ich persönlich glaube garnicht daran, dass das absicht war, die naturgesetze das willentlich “getan” haben. nur an den scheinbar unglaublichen zufall, dass eben die konzepte, die am erfolgreichsten waren “über-lebt” haben. und wenn man sich vor augen führt, wie lange “das leben” dazu zeit hatte auf basis der physikalischen gesetze, ist das gar nicht so unwahrscheinlich. unwahrscheinlich ist nur, dass jemand meiner meinung ist
, da man ja den ganzen individuellen sinn seines lebens und der der “überlegenen menschlichen rasse” aufgibt. ich kann es jedenfalls nicht beweisen, weswegen ich nicht den fehler begehe es als “die wahrheit” oder “die realität” zu vermarkten. es ist meine momentane überzeugung, meine realität, das konzept mit dem sich für mich meine realität zufriedenstellend kritisch und logisch erklären lässt.
die menschliche rasse ist aber genausowenig überlegen, wie irgendwas sonst irgendwo im universum. jedenfalls kann kein einzelner mensch, nicht mal die gesamte menschheit das beurteilen, da wir dazu einfach nicht lange genug leben. und das ist auch der grund für die nicht vorhandene überlegenheit. was sind schon 100 jahre oder gar 10.000 jahre im vergleich zu den 13,8 milliarden ( 13.800.000.000) jahren die das universum mal so locker existiert! macht mich jedenfalls demütig.
nun denke ich jedenfalls, ganz der optimist bei den ganzen pessimistischen lebensvorstellungen, dass das jedenfalls ein unglaublich grosser zufall ist, dass ich über all das nachdenken kann, dass ich und ihr um mich herum existiert, also… wenn ich schon mal da bin… mach ich eben das beste daraus. leben hat doch eben auch seine schönen seiten… das konzept freude macht es möglich (dazu gleich).
aber jeder sollte seinem leben einen persönlichen individuellen sinn geben. das ist dann der reele “sinn des lebens”, da die realität für jeden in seinem eigenem kopf statt findet. das leben/die naturgesetze haben uns mit 2 mechanismen ausgestattet, die unser überleben ohne nachzudenken sichern sollen: die freude und der schmerz!
anstrengende aber überlebenssichernde mechanismen werden belohnt, andere wichtige dinge, die uns nicht anstrengen, werden bestraft.
beispiele:
sex, nahrungsaufnahme, darm- und blasenentleerung sind energieverzehrende tätigkeiten und werden entsprechend belohnt, damit sie getan werden.
hautverbrennungen und andere körperverletzungen müssen verhindert werden, sind sie doch leicht passiert, dafür werden wir mit schmerzen bestraft.
das lässt sich auch weiter führen auf die konzepte verlieben, liebeskummer usw. der persönliche sinn des lebens, so kann man interpretieren, sollte also in der vermeidung von schmerz und erzeugung von freude liegen. hat man eine familie gegründet, hat die natur das genetisch festgelegte programm sowieso schon ausgeführt…
man wird nun nicht mehr nur versuchen, sich weiter fortzupflanzen um die art zu erhalten, sondern versuchen die nachkommen zu beschützen. diese dinge sollten dem leben genug richtige gründe geben. wer sich nach der düsteren, traurigen, trockenen, sehr nüchternen erklärung unwichtig fühlt, dem sei folgendes gesagt:
ich persönlich weiss sehr wohl, dass ich für das leben anderer genauso wichtig bin, wie diese für mich. und wer sich allein fühlt, dem sei gesagt: millionen anderen geht es im selben moment genauso. und abermilliarden haben sich schon so gefühlt.
allein… ist man also nie allein.